Adventskonzeert Klangvoll st. magnus 201

Adventskonzert zum Mitsingen

KLANGVOLL in St. Magnus 

Bericht in der SZ vom 09.12.2018

 

Ein stimmungsvolles Adventskonzert singt der Chor „Klangvoll“ unter der Leitung von Susanne Wagner in der St. Magnus-Kirche in Fischbach. (Foto: Helmut Voith)

 

Mit viel Schwung und flotten Rhythmen hatte sich der Chor „Klangvoll“ von der Ailinger Chorgemeinschaft „Liederkranz“ vor knapp drei Wochen beim Doppelkonzert mit dem Sängerbund Friedrichshafen präsentiert – jetzt hat er sich beim Adventskonzert in Fischbach von seiner besinnlichen Seite gezeigt.

Chorsprecherin Liane Sutter freute sich, dass viele Besucher am Freitagabend in die St. Magnuskirche gefunden hatten, um den frohen und besinnlichen Liedern zuzuhören. Eine schöne Auswahl hatte Chorleiterin Susanne Wagner zusammengestellt, die der Chor a cappella oder von Patrick Brugger am Piano begleitet unterm Adventkranz sang, an dem die erste Kerze brannte.

Durch den Mittelgang zogen sie ein, ein gutes Dutzend Sängerinnen und drei Sänger, jede und jeder hielt sorgsam ein brennendes Licht in der Hand: „This little light of mine“. Auf einer Bank am Rande durften die Kerzen während des Konzerts ihren warmen Schein verbreiten, und noch einmal sangen sie davon: „Let My Light Shine Bright“. Spirituals, die man immer gerne hört, ebenso wie das liebenswerte Lied vom „little Drummerboy“, der für das neugeborene Jesuskind trommelt.

Schön aber, dass der Chor ansonsten deutsche Adventslieder sang, so bekannte wie „Maria durch ein Dornwald ging“, aber auch neuere wie das a cappella gesungene alpenländische „Advent ist ein Leuchten“ von Lorenz Maierhofer mit seiner schlichten, zu Herzen gehenden Melodie. Vom Warten auf die Weihnacht erzählte das „Kalenderlied“, dazu passten gesprochene Verse, die all die Unruhe der Vorweihnachtszeit thematisierten und mit der Bitte endeten: „Bitte lasst noch etwas Raum für das Christkind unterm Baum!“ Vom Winter erzählte Lorenz Maierhofers „Winter-Largo“ nach Vivaldi und langsam näherten sich die Sänger der Weihnacht, so mit dem fröhlichen, beschwingten Lied „Weihnacht, frohe Weihnacht“ oder „Wir wünschen frohe Weihnacht“ nach Marc-Antoine Charpentiers „Te Deum“. Vom Wünschen war noch einmal die Rede, in Versen wie im Lied „Was ich dir wünsche“: keine weltlichen Dinge, sondern den Frieden und die Nähe Gottes wünscht dieses Lied, dem als schöner Abschluss der Wunsch „Geh mit Gottes Segen“ folgte. So war es nur richtig, dass die Zuhörer auf die Frage, was sie sich als Zugabe wünschten, noch einmal dieses Segenslied nannten.

Der Chor hat das Benefizkonzert zugunsten der Aktion „Häfler helfen“ gesungen und kündigte eine Neuauflage für das kommende Jahr an.

 

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Friedrichshafen, 20.11.2018 SZ

Häfler und Ailinger Chor haben sich gefunden

Einen großartigen Erfolg haben am Sonntagabend der Sängerbund Friedrichshafen und der Chor „Klangvoll“ der Chorgemeinschaft Ailingen beim gemeinsamen Doppelkonzert gefeiert. Der Ludwig-Dürr-Saal im Graf-Zeppelin-Haus war randvoll, und von Anfang an haben die Sängerinnen und Sänger mit viel Schwung die Stimmung angeheizt.

Von Patrick Brugger am Klavier begleitet, machte der Ailinger Chor unter der Leitung von Susanne Wagner den Anfang. Mit flottem Rhythmus sangen sie: „Mach mal Urlaub!“ Und so ein unbeschwerter Urlaub vom Alltag war eigentlich das ganze Konzert, das schon bald die Fußspitzen wippen ließ. Eine Augenweide waren dazu die stimmungsvollen Fotografien, die den ganzen Abend die Lieder begleiteten: Blüten, Seestimmungen, Begegnungen bis hin zu den beiden Kindern auf Dreirad und Autole, die beim Sängerbund Henry Valentinos „Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen“ mit Witz illustrierten. Schlag auf Schlag servierten die Sängerinnen und ihre vier Quotenmänner ihre Songs. Bestens kamen Nummern wie „Lass die Sonne in dein Herz“ oder „Was kann schöner sein“ an, ehe sie sich mutig an Hits wie „Killing me softly“, „Let it be“ und „I have a dream“ wagten.

Dann die Überraschung: Der Sängerbund hat den neu gegründeten Shantychor Graf Zeppelin unter seine Fittiche genommen. Seit fünf Wochen singen die Seemänner zusammen und ihr erster Auftritt, bei dem sie tüchtig den Wind der See und des Sees um die Nasen wehen ließen, schlug gleich mächtig ein. Ein bisschen hatte Eberhard Graf, der den Sängerbund und den neuen Häfler Shantychor leitet, gemogelt, denn zur Verstärkung hatte er ein paar Sänger aus seinem Shantychor in Tuttlingen-Möhringen mitgebracht. Doch stolz konnte Bernd Bolender verkünden: „Es gibt ihn, den neuen Chor, den Shantychor Graf Zeppelin – wir singen einfach gerne, das ist entspannend und baut Stress ab, denn bei uns herrscht Kameradschaft und Vertrauen.“ Weitere Sänger sind herzlich willkommen.

Mit einem sehr schönen deutschen Liebessong und Presleys „Always on my mind“ leitete Adriana Lang am Klavier den zweiten Teil ein und begleitete dann mit Ralf Dangel am Schlagzeug den Auftritt des Sängerbunds, der mit anspruchsvollem mehrstimmigem Chorgesang punktete. Fast schade, dass gleich in ihr erstes Lied „An jenem Tag“, besser bekannt als „Those were the days“, hineingeklatscht wurde. Ohrwürmer wie „Griechischer Wein“ und „Butterfly“ ließen die Wogen hochschlagen. Etwas gewagt war Hubert von Goiserns „Weit weit weg“, doch die Botschaft kam herüber. Für den Schlager „Im Wagen vor mir“ ließ Graf das Dirigieren (fast) sein und sang selber mit, ehe er bei der Mimi mit ihrem Krimi und Udo Jürgens‘ „ehrenwertem Haus“ wieder vorne stand.

Kein Doppelkonzert ohne gemeinsames Singen in drangvoller Enge. So kamen zuletzt die Ailinger wieder auf die Bühne, um mit Nena vielstimmig „Wunder gescheh’n“ zu lassen. „Wir sind ein tolles Team und ich glaub, wir machet des wieder“, versprach Susanne Wagner beim Abschied mit Chorsprecherin Liane Sutter von „Klangvoll“. Mit Cohens „Hallelujah“ ging das begeistert gefeierte Konzert zu Ende.

 

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Chor Klangvoll zieht musikalisch von Deutschland nach Afrika

Bericht in der Schwäbischen Zeitung am 13.06.2018

 

Die Sänger des Chors Klangvoll begeistern in St. Vitus

Der Chor Klangvoll hat am Sonntagabend zum Gospelkonzert in die Kirche St. Vitus in Fischbach eingeladen. Das Konzert bildete den Abschluss des dritten Gospelprojekts des Chores.

Trotz des strahlenden Sonnenscheins platzte die kleine Kirche bei diesem Konzert aus allen Nähten. Ein gutes Omen für den Chor, der zum Liederkranz Ailingen gehört und hier zum ersten Mal auftrat. Zum Anfang traten die Sänger singend durch den Haupteingang und gingen den ganzen Mittelgang hindurch bis zu ihren Plätzen. Dabei mussten sie schon Stimmkraft einsetzten, denn zu Beginn des Liedes unterhielten sich die Zuschauer natürlich noch und mussten erst einmal übertönt werden.

Nach der Begrüßung aller Gäste zeigte der Chor dann, was er in den vergangenen drei Monaten einstudiert hatte. Es war eine breite Mischung von sehr unterschiedlichem Liedgut mit ebenso unterschiedlichen Ursprüngen. Man konnte wohl nur einen Teil davon wirklich als klassische Gospels bezeichnen. Mit afrikanischen, englischsprachigen und deutschen Liedern wurde ein breites Spektrum geboten. Auch von der Stimmung und dem Tempo waren die Stücke sehr unterschiedlich, so dass die Zuhörer eine Menge Abwechslung geboten bekamen. An dem Gospelklassiker „Rock My Soul“ durften dann auch die Gäste teilnehmen, denn dieser wurde als Kanon gesungen.

Bei vielen Liedern sang der Chor ganz ohne instrumentale Begleitung, die etwas Unterstützung beim Finden der Melodie hätte liefern können, was die Aufgabe natürlich nicht leichter machte. Insbesondere bei den afrikanischen Stücken. Doch auch hier meisterten die Sänger ihre Aufgaben einwandfrei. Bei den anderen Stücken erhielt der Chor Begleitung am Schlagzeug von Ralf Dangel und am Klavier von Adriana Lang, die auch „Mundwerk“, den zweiten Chor des Liederkranzes Ailingen, leitet.

Für die neue Chorleiterin Susanne Wagner war es das erste Konzert, deswegen hatte sie vor dem Auftritt ein kräftiges Lampenfieber gepackt. Diese Nervosität merkte man ihr im Konzert allerdings nicht an. Sie führte ihre Sänger gekonnt und klar durch das Programm und ließ sich nicht verunsichern. Auch als sie feststellte, dass sie beim Kanon erst einmal vergessen hatte, die Zuhörer in Gruppen einzuteilen blieb sie ruhig und warmherzig und wiederholte das Lied einfach noch einmal. Beim zweiten Versuch klappte dann alles und auch die Gäste sangen äußerst kraftvoll und sicher.

Drei Monate Vorbereitung

Das gesamte Programm dauerte eine Stunde. Drei Monate sind für so ein Projekt kein langer Vorbereitungszeitraum. Um damit auszukommen, sind schon fleißige Proben nötig. Am besten lagen den Sängern naturgemäß die Lieder deutschen Ursprungs. Nicht nur wegen dem Text in der Muttersprache, in dieser Arte Musik ist man als Deutscher eben aufgewachsen. Grund zu meckern gab es aber auch bei den afrikanischen und englischsprachigen Gesängen nicht.

Dem Publikum gefiel der Abend so gut, dass es den Chor mit begeistertem Applaus belohnte. Zwei Zugaben waren nötig um die Hörerschaft zufrieden zu stellen. Am Ende dankte auch Pfarrer Benner dem Chor noch von ganzem Herzen. Für ihn war es „eine bewegende Andacht“ in der der Dank an Gott fühlbar zum Ausdruck kam. Auch die Chorleiterin war mit ihrem Team voll und ganz zufrieden. Es war offenbar für alle Anwesenden ein sehr gelungenes Konzert.

Das „Gospelchorprojekt“ ist immer mit einer Einladung an Außenstehende verbunden, bei diesem Projekt mitzumachen ohne gleich in den Chor eintreten zu müssen. Wem es dann richtig gut gefällt kann das natürlich trotzdem tun. Auch dieses Jahr bekam Klangvoll wieder Zuwachs

 

Bericht vom Südkurier, 30.09.2017

 

Der Ailinger Chor "Klangvoll" und die Liebe

"Alles dreht sich um die Liebe"

 

ist das Motto des Konzerts der Chöre "Klangvoll" und Zogenweiler unter der Leitung von Olga Tissen im Gemeindehaus im Häfler Ortsteil Berg.

"Alles dreht sich um die Liebe" ist das Motto des Konzerts der Chöre "Klangvoll" und Zogenweiler unter der Leitung von Olga Tissen im Gemeindehaus in Berg. Bild: Corinna Raupach Als Gäste mit einem Überraschungsprogramm ergänzten sechs Bläser vom Musikverein Wilhelmskirch das Porgramm. Bild: Corinna Raupach

Fetzig und akkurat zugleich geht es zur Sache: "Dieser Rhythmus ist voller Glut", singen die Sänger mit Schwung. Sie haben dem "Entertainer Rag" von Scott Joplin einen deutschen Text verpasst und jazzen den mit dem Klavier um die Wette. Darauf folgt die deutsche Version von "Que sera, sera". Während dort der Schwerpunkt auf der ungewissen Zukunft lag, geht es hier um die Liebe: "Was kann schöner sein, viel schöner Welt als Ruhm und Geld, für mich gibt's auf dieser Welt doch nur dich allein," intonieren Ailinger und Zogenweiler mit Gefühl – und sind gleich beim Thema.

Die Liebe steht im Mittelpunkt des Programms, für das sich der Ailinger Chor "Klangvoll" und der Projektchor Zogenweiler zusammengetan haben. Bühne und Notenständer im Gemeindehaus von Berg sind mit roten Herzen geschmückt, in der zweiten Halbzeit haben einige Sängerinnen rote Rosen angesteckt. Mal innig, mal lebhaft, mit Herz oder Humor singen sie Melodien aus Film, Musical, Oper und Operette. Dirigentin Olga Tissen leitet mit gelassenen, präzisen Bewegungen, ihr einladendes Dirigat spiegelt sich in der ruhigen Freude, die der Chor ausstrahlt. Am Klavier begleitet Irene Streis, die Stimmungs- und Stilschwankungen mitmacht und dem Chor immer den Vortritt lässt.

Beim "Fliegermarsch" unterstützt das Wilhelmskircher Bläsersextett den Chor. Bild: Corinna Raupach Die Lieder des Abends widmen sich der Liebe in allen Facetten: zum Kind, zum Partner, zur Heimat, zur Freiheit – oder zum Schiff. Dass der leicht trunken wirkende Piratenkapitän Jack Sparrow nur seine Black Pearl liebt, steht schon im ersten Film über karibische Flüche fest. Die Titelmelodie gibt das Sextett des Musikvereins Wilhelmskirch in einer Fassung für Blechbläser. Erst spielen Posaune und Trompete die langsame Melodie, dann nimmt die Posaune Anlauf zu "He's a pirate". Die Musiker werfen sich die Themen zu, die Tuba setzt knackige Akzente, Horn und Euphonium jagen in rasanten Parallelen davon, bis sich alle zum spielerischen Endspurt treffen. Die Bläser haben noch die Beatles-Hits "I wanna hold your hand" und "Yesterday" dabei.

Schiffe spielen in den Liebesliedern des Abends häufig eine Rolle: "True Love" ist der Name des Segelboots, auf dem Grace Kelly und Bing Crosby ihr Duett in "Die Oberen Zehntausend" singen. "Exodus" heißt das Schiff im gleichnamigen Film, auf dem jüdische Flüchtlinge aus Europa auf die Überfahrt nach Palästina warten – ihrer Sehnsucht nach Frieden und Sicherheit gibt der Chor viel Raum. "My Heart will go on", gesungen von Céline Dion, ist mit der "Titanic" verbunden. Auf der lernen sich Rose und Jack im Film von James Cameron kennen und lieben. "That is how I know you go on", singen die Männer dunkel getragen. "Far across the distance and spaces between us", antworten die Frauen in hellerer Lage, gemeinsam singen sie eindringlich: "you have come to show you go on".

Am Klavier stets unaufdringlich präsent begleitet Irene Streis den Chor.

 

Neben Filmtiteln hat der Chor Musicalsongs wie "Love changes everything" und den Cats-Hit "Memory" auf dem Programm und begibt sich dann in die Welt von Oper und Operette. Beim "Fliegermarsch" aus Hermann Dostals vergessener Operette "Der fliegende Rittmeister" betonen sie augenzwinkernd die "Schwiegermutter, Schwiegermutter" – von der fühlt sich der Ballonfahrer ebenso befreit wie von Räubern, Steuern und Hundefutter. Die Wilhelmskircher Bläser unterstützen den Chor mit kernigem Ausdruck und präzise gesetzen Nachschlägen, so dass das Publikum spontan mitklatscht. Nach einem nur von Frauen innig gesungenen "Abendsegen" aus Humperdincks Oper "Hänsel und Gretel" drehen die Chöre mit Offenbachs "Can Can" aus "Orpheus in der Unterwelt" noch einmal richtig auf. Während sie auf der Bühne wippen, feiern unten fünf Mitglieder der Ailinger Theatergruppe Bühne FN5 und machen auch vor der Deko-Flasche Sekt nicht Halt.

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Klangvoll alles dreht sich um die Liebe.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung, 03.10.2017

lena Reiner

Auf der Bühne dreht sich alles um die Liebe

Konzert des Chors „Klangvoll“ und Projektchor Zogenweiler im Berger Gemeindehaus unterhält mit buntem Programm

 

Friedrichshafen sz Mit roten Herzen und romantischem Allerlei war die Bühne am Samstagabend geschmückt, die Sänger des Ailinger Chors „Klangvoll“ und des Projektchors Zogenweiler unter der Leitung von Olga Tissen waren bunt gekleidet, wie das Programm, das folgen sollte.

Als der Vorhang sich hob, standen sie bereits auf der Bühne und stimmten eine fröhliche Melodie an. „Der Entertainer Rag“ aus der Gangsterkomödie „Der Clou“ sorgte direkt für Stimmung im Saal und den ein oder anderen im Takt wippenden Fuß. Mit „Was kann schöner sein“ basierend auf dem Welthit „Qué sera sera“, der einst einen Oscar für die beste Filmmelodie gewonnen hatte, wurde es etwas ruhiger. Auch dieses Stück und die bekannte Melodie eigneten sich bestens für taktsicheres Mitwippen im Publikum, die gute Laune von der Bühne erreichte schnell die Zuschauerschaft im Berger Gemeindesaal. Mit „This land is mine“ aus dem Film „Exodus“ wurde der Gesang eindringlicher.

Die geschickte Liedreihenfolge ermöglichte es, die Gefühlswelten von einer spielerischen Plänkelei über eine zarte Verliebtheit bis hin zur großen Liebe zur Heimat und zu Menschen nachzuvollziehen. So bot das Programm des Chors von Werk zu Werk eine Steigerung der vorgetragenen Emotionen, aber auch der gesanglichen Schwierigkeitsgrade. Während das Programm mit altbekannten Liedern und eingängigen Weisen begann, steigerte es sich stetig bis hin zu „My heart will go on“, dem Titelsong von „Titanic“.

Vor der Pause brachte das Sextett des Musikvereins Wilhelmskirch unter der Leitung von Frank Brielmaier ein Überraschungsprogramm auf die Bühne. Es bot eine bunte Mischung von der Filmmusik zu „Biene Maja“ über den Soundtrack des ersten Teils des Blockbusters „Fluch der Karibik“ bis hin zu „Yesterday“ von den Beatles. Zugaberufe, Jubel und Beifall belohnten den Gastauftritt der sechs Blechbläser.

Nach der Pause betrat der Chor erneut die Bühne, diesmal in einheitlichem Schwarzweiß-Look und stimmte „Wie vom Traum verführt“ aus dem Musical „Joseph“ an. Damit setzte sich die vor der Pause begonnene Steigerung an Emotionalität in der Liedfolge fort. „Love changes everything“ aus dem Musical „Aspects of Love“ folgte und darauf das rührende klagende Lied „Mondlicht“ aus dem weltberühmten Musical „Cats“. Ein erneuter Genrewechsel hin zur Operetten- und Opernmusik rundete den vielseitigen musikalischen Abend ab.

Beim Fliegermarsch begleitete das Bläsersextett die Sänger und bei Can Can aus „Orpheus aus der Unterwelt“ tanzten fünf Mitglieder der „Bühne FN5“ vor der Bühne. Mit viel Applaus forderte das Publikum Zugaben ein und wurde nicht enttäuscht. Nach zwei Zugaben folgte erneut der Fliegermarsch, bevor das bunte Programm mit weiterem begeisterten Beifall sein Ende nahm. Die Chorgemeinschaft Liederkranz Ailingen freut sich übrigens über neue Sängerinnen und Sänger. Die Proben finden immer donnerstags von 20 bis 21 Uhr 30 im Musikübungsraum der Rotachhalle in Ailingen statt.

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Bericht im Südkurier vom April 2016:

Frohe Botschaften mit viel Schwung im Guten Hirten vorgetragen

 

Für das Gospelkonzert zum Patrozinium der Kirche „Zum Guten Hirten“ in der Siedlung Löwental hat der Chor „Klangvoll“ der Chorgemeinschaft Liederkranz Ailingen sogar Texte in Englisch, isiZulu und Xhosa einstudiert.

 

Gospel komme von „good spell“ und bedeute „Evangelium“, erklärte Chorsprecherin Liane Sutter zu Beginn des „Frühjahrs-Gospel-Konzerts“ im katholischen Gotteshaus „Guter Hirte“ in Löwental am vergangenen Samstag. Englisch, das war auch schon die erste und größte Herausforderung für die Sängerinnen und Sänger, denn nur die wenigsten Mitglieder von „Klangvoll“, dem Projektchor für das Gospelkonzert, sprechen tatsächlich Englisch. Normalerweise gibt die Chorgemeinschaft Ailingen um diese Jahreszeit ja auch ein „normales“ Muttertagskonzert in der Rotachhalle. Weil es aber immer weniger Sängerinnen und Sänger gibt, hat sich Chorleiterin Olga Tissen entschieden neue Wege zu gehen und zum Patrozinium der Kirche in der Siedlung Löwental ein Gospelkonzert einstudiert.

 

Die Wurzeln des Gospels liegen in den Negro Spirituals, die mit dem Beginn der Sklaverei entstanden sind. Die Chorleiterin hat deshalb auch das afrikanische Zulu-Gospel „Siyahamba“ für die Konzerteröffnung gewählt. Nach und nach haben sich die 24 Chormitglieder singend aus den Reihen der Zuhörer geschält und in Richtung Altarraum bewegt. Ein beeindruckender Beginn und passend, denn in der Sprache der Zulu bedeutet der Titel „Wir sind zu Fuß“ und der sich zyklisch wiederholende Liedtext heißt übersetzt: „Wir marschieren im Lichte Gottes.“

 

Wundervoll afrikanisch auch Victoria Wieland, die allein mit den Trommelrhythmen ihrer kleinen Djembe das „Mashiti Amen“ begleitet hat. „Mashiti“, sagen die ebenfalls südafrikanischen Xshosa, wenn sie „Lasst uns singen“ meinen. „Singen ist Lebenselixier für mich“, verrät Liane Sutter und damit scheint sie ihren 19 Singschwestern und den vier Männern im Chor aus der Seele zu sprechen.

Um Sopran und Alt zu unterstützen, hat Olga Tissen fünf Projektsängerinnen in den Chor eingeladen und so für die nötige Klangfülle im Kirchenraum gesorgt. Eine besondere Herausforderung war dabei „Oh Happy Day“ von Edwin Hawkins, das alle aus dem Film „Sister Act“ kennen. Hier musste nicht nur in englischer Sprache gesungen, sondern auch noch eine gute Portion Swing in den Chor gebracht werden. Mit Elisabeth Eckert von Landenberg, Liane Sutter, Iris Seliger und Harald Spieth an der Front war natürlich auch dieses kleine Problem elegant gelöst und in den Kirchenbänken wurde mitgeklatscht, geschnippt und auch gesungen.

 

Barbara Graf und Iris Seliger haben die Inhalte der englischen Liedtexte für das Konzertpublikum auf Deutsch zusammengefasst, denn auch in den Zuhörerreihen saßen viele Menschen, die sie sonst nicht verstanden hätten. Umso besser, dass die Dirigentin mit „Alle Dinge dieser Welt“, „Schau auf die Welt“, und „Gott segne Dich“ auch deutsche Spirituals eingeflochten hat. Einzig „Hallelujah“ von Leonard Cohen war kein Gospel, hat aber wunderbar ins Programm gepasst.

 

Eigentlich ganz schön viele Hürden, die der Chor da vor seinem ersten Gospelkonzert zu nehmen hatte. Gut, dass die Sängerinnen und Sänger es trotzdem gewagt haben. In nur neun Wochen stand das Projekt Gospelkonzert, das spätestens mit dem a cappella gesungenen „Ride on Jesus, Ride“ den Spirit nordamerikanischer Gotteshäuser nach Löwental transportiert hat. Beim Refrain haben die Besucher nicht nur mitgeklatscht, sondern unter der Anleitung von Olga Tissen sogar mitgesungen.

Vielleicht finden sich so ja doch noch ein paar neue Sangesfreunde für den Chor "Klangvoll" des Liederkranz Ailingen. Auf das letzte „I will follow him“ folgte jedenfalls ein Begeisterungssturm:

Bravorufe und Ovationen für eine inspirierende Leistung!

 

 

Chor „Klangvoll“ singt Gospels

 

Viel Schwung und Pepp hat das Gospelkonzert des Chors „Klangvoll“ den Zuhörern am Samstagnachmittag (12.06.2016) in der Kirche St Johannes Baptist in Ailingen geboten.

„Klangvoll“ ist Teil der Chorgemeinschaft Liederkranz Ailingen und trat unter der Leitung von Olga Tissen auf. 18 Lieder umfasste das Programm, das in neun Wochen einstudiert wurde.

 

Liane Sutter, die durchs Programm führte, versicherte: „Wir bewegten uns mit diesem Programm auf völlig neuem Terrain, aber es hat sich gelohnt, und wir hatten viel Spaß beim Einüben der Lieder“. Die Gospels enthielten Elemente des Blues und der Negro Spirituals. So auch das Anfangslied „Siyahamba“, ein afrikanischer Zulu-Gospel mit der Botschaft: Marschiere in Gottes Licht! Mit diesem Lied kamen auch die Sänger nach vorne und stellten sich auf, nachdem sie zunächst verteilt in der Kirche angefangen hatten zu singen. Mit „Deep River“ und „Were you there?“ zeigten die 19 Sänger, dass sie auch langsamere, getragene Gospels beherrschen, teilweise in Zusammenspiel von wechselnden männlichen und weiblichen Stimmen.

 

Barbara Graf und Iris Seliger lieferten die deutsche Übersetzung für die zumeist englischen Lieder, so auch bei „God will make a way“: Bei Gott ist alles gut geplant. Er zeigt mir den Weg. Ein fester Blickkontakt der Sänger zur Dirigentin Olga Tissen und deren Anweisungen vermittelten diese Sicherheit, die für einen erfolgreichen Auftritt ohne Fehler nötig sind.

 

Für die Dirigentin selbst war beides angesagt: auf dem Piano begleiten und den Takt für die Sänger angeben. Eine Aufgabe, die sie bravourös meisterte. Bei „Ride on Jesus, Ride“ hieß es sogar für die Zuhörer, den Refrain mitzusingen. Die Sänger selbst schnipsten mit den Fingern und gingen mit den Hüften mit, bei diesem A-capella Song. Mit „You Raised me Up“ kam die aufmunternde Botschaft, dass Gott aufbaut und dass mit ihm alles möglich ist. Nicht fehlen durfte der Gospel-Klassiker „Oh Happy Day“.

Zum Schluss lieferte der Chor noch zwei Zugaben und genoss den wohlverdienten Applaus des Publikums. Gemeindereferentin Sabine Wetzel bedankte sich im Namen der Gemeinde für den Auftritt und sagte: „Ich danke für diese Art, die frohe Botschaft weiterzugeben“. Die Hälfte der Spendeneinnahmen des Konzerts gehen an die Gemeinde für das Projekt der Orgelrestaurierung.

Klangvoll Gospel Joh.Baptist in Ailingen